Produktionsvorbereitung

Die Produktion der Prototypen wird mit einer speziellen Software vorbereitet, die die .stl-Dateien mit speziellen Algorithmen "sliced", also in Schichten aufteilt. Das Bauteil wird im Druckerbauram platziert und die spezifischen Einstellungen werden für jedes Teil individuell adaptiert. Die Richtung der Kraftaufnahme des Prototyps bestimmt hierbei beispielsweise die Druckrichtung der Maschine.

3D-Druck: FDM-Verfahren

Bei dem "Fused Deposition Modeling" (kurz: "FDM") wird das 3D-Modell schichtweise auf dem Heizbett aufgebaut. Hierbei wird das Material (Filament) durch einen Extruder in das sogenannte "Hotend" gedrückt, in dem es auf die jeweilige Schmelztemperatur erhitzt und anschließend durch die Druckdrüse extrudiert wird.

3D-Druck: SLA-Verfahren

Für den 3D-Druck von hochaufgelösten Bauteilen nutzen wir das "Stereolithographie- Verfahren" (kurz: SLA). Hierbei wird ein flüssiges Harz durch eine UV-Quelle ausgehärtet, die das Material durch ein hochauflösendes Display belichtet. An den belichteten Stellen verfestigt sich das photoempfindliche Harz und enwickelt damit das Einzelteil. Mit diesem Verfahren realisieren wir Schichthöhen von bis zu 0,01 mm und eine Präzision von bis zu 47 Mikrometern.

Nachbearbeitung

Die mit dem FDM-Verfahren hergestellten Prototypen müssen gegebenenfalls nachbearbeitet werden. Hierzu zählt die Entfernung der Stützstrukturen, Oberflächenbehandlungen wie lackieren oder schleifen und die mechanische Nachbearbeitung wie beispielsweise das Einbringen von Außen- oder Innengewinden. Selbstverständlich übernehmen wir alle Nachbearbeitungen, sodass Sie ein komplett funktionsfähiges Bauteil in den Händen halten können.

Material

Für das SLA-Verfahren verwenden wir photoempfindliches Kunstharz mit einer Shore-Härte von D85. Im FDM-Bereich nutzen wir hauptsächlich synthetische Polymere (Polyactide), die mit ihrer Biokompatibilität, ihrer Bruchdehnung von ca. 6% und ihrer Temperaturbeständigkeit von bis zu 65°C bestechen. 

Weitere Mechanische Eigenschaften:

  • Zugmodul = 2346,5 MPa

  • Streckspannung = 49,5 MPa

  • Bruchspannung = 46,5 MPa

  • Streckdehnung = 3,3%

  • Biegemodul = 3150 MPa

Anmerkung: Die hier aufgeführten Eigenschaften wurden mit dem Prüfverfahren nach ISO 527 bzw. ISO 178 ermittelt und stellen Durchschnittswerte einer Standardcharge dar und können abweichen.

Weitere verfügbare Materialien sind: 
  • ABS

  • PETG

  • TPU

  • TPE

und weitere auf Anfrage.

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